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An­ge­bot 261 von 1115

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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS ist ein metho­disch aus­ge­rich­te­tes Fraun­ho­fer-Insti­tut in den Fach­dis­zi­pli­nen Mate­ri­al­wis­sen­schaft und Werk­stoff­tech­nik. Das Fraun­ho­fer IMWS ist Ansprech­part­ner für die Indus­trie und öffent­li­che Auf­trag­ge­ber für alle Fra­ge­stel­lun­gen, die die Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men betref­fen – mit dem Ziel, Mate­ri­al­ef­fi­zi­enz und Wirt­schaft­lich­keit zu stei­gern und Res­sour­cen zu scho­nen.

Die Arbei­ten des Fraun­ho­fer IMWS zie­len dar­auf ab, Feh­ler und Schwach­stel­len in Werk­stof­fen, Bau­tei­len und Sys­te­men auf der Mikro- und Nano­skala zu iden­ti­fi­zie­ren, deren Ursa­chen auf­zu­klä­ren und dar­auf auf­bau­end Lösun­gen für die Kun­den anzu­bie­ten. Die indus­tri­el­len Auf­trag­ge­ber des Insti­tuts kom­men unter ande­rem aus dem Bereich der Mikro­elek­tro­nik und Mikro­sys­tem­tech­nik, der Pho­to­vol­taik, der Kunst­stoff­tech­nik, der che­mi­schen Indus­trie, der Ener­gie­tech­nik, dem Auto­mo­bil­bau oder dem Flug­zeug­bau. Diese Arbei­ten wer­den beglei­tet durch die Wei­ter­ent­wick­lung von mikro­struk­tur­auf­klä­ren­den Metho­den. Zusam­men mit Ana­ly­tik­ge­rä­te­her­stel­lern kön­nen pass­ge­naue Gerä­te­kon­fi­gu­ra­tio­nen ent­wi­ckelt wer­den, damit indus­tri­elle Auf­trag­ge­ber in Zukunft Feh­ler­quel­len selbst erken­nen und ver­mei­den kön­nen.

Abschluss­ar­beit zum Thema »Ray tra­cing-Simu­la­tion für das Design von Licht­leit­struk­tu­ren in Glas­flä­chen«

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Fraun­ho­fer-Cen­ter für Sili­zium-Pho­to­vol­taik CSP ist eine Gemein­schafts­ein­rich­tung des Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Mikro­struk­tur von Werk­stof­fen und Sys­te­men IMWS und des Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Solare Ener­gie­sys­teme ISE und sucht für seine Gruppe »Dia­gnos­tik und Metro­lo­gie« eine Stu­den­tin / einen Stu­den­ten zur Bear­bei­tung eines wis­sen­schaft­li­chen The­mas für den Stand­ort Halle (Saale) und zur Anfer­ti­gung einer Abschluss­ar­beit (Bache­lor-, Diplom- oder Mas­ter­ar­beit).

Am Fraun­ho­fer CSP wer­den neu­ar­tige Struk­tu­ren für den Licht­ein­fang in Glas­flä­chen ent­wi­ckelt. Diese kön­nen für eine ver­bes­serte Licht­ein­kopp­lung in Solar­mo­dule und auch für eine ver­bes­serte Licht­füh­rung in Son­nen­si­mu­la­to­ren/Licht­quel­len genutzt wer­den. Zur Opti­mie­rung die­ser Struk­tu­ren sol­len „ray tra­cing“-Simu­la­tio­nen (Licht­strahl­ver­fol­gung) im Rah­men einer Bache­lor- oder Mas­ter­ar­beit vor­ge­nom­men wer­den. Par­al­lel dazu sol­len sol­che Struk­tu­ren her­ge­stellt wer­den und deren Funk­tio­na­li­tät bewer­tet wer­den.

Ziel ist eine umfas­sende und ite­ra­tive Opti­mie­rung der win­kel- und wel­len­län­gen­ab­hän­gi­gen Licht­lei­tung.

Die Auf­gabe umfasst fol­gende Teil­auf­ga­ben:

  • Ray tra­cing-Model­lie­rung mit opti­scher Simu­la­ti­ons­soft­ware „SPRAY“
  • Expe­ri­men­telle Vali­die­rung der Simu­la­ti­ons­er­geb­nisse mit­tels opti­scher Spek­tro­sko­pie
  • Opti­mie­rung des Licht­ein­fang-Struk­tu­ren für ver­schie­dene Beleuch­tungs­win­kel
  • Eva­lu­ie­rung und Beschaf­fung von zusätz­li­cher Soft­ware (z. B. Light­Tools, Zemax)
  • Unter­stüt­zung des Teams bei der Her­stel­lung geeig­ne­ter Struk­tu­ren/Pro­ben mit­tels Laser­be­ar­bei­tung und Schicht­ab­schei­dung

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie sind ein­ge­schrie­bene Stu­den­tin / ein­ge­schrie­be­ner Stu­dent im Bereich der Phy­sik, der Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten oder eines angren­zen­den Stu­di­en­gan­ges und brin­gen wei­ter­hin die fol­gen­den Eigen­schaf­ten mit:

  • Gute Kennt­nisse in opti­scher Spek­tro­sko­pie und Theo­rie
  • Inter­esse an Com­pu­ter­si­mu­la­tion
  • Erste Erfah­rung mit Ori­gin ist wün­schens­wert
  • Struk­tu­rierte und selbst­stän­dige Arbeits­weise

Un­ser An­ge­bot:

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass die gewählte Berufs­be­zeich­nung auch das dritte Geschlecht mit­ein­be­zieht.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf eine geschlechts­un­ab­hän­gige beruf­li­che Gleich­stel­lung.

Fraun­ho­fer ist die größte Orga­ni­sa­tion für anwen­dungs­ori­en­tierte For­schung in Europa. Unsere For­schungs­fel­der rich­ten sich nach den Bedürf­nis­sen der Men­schen: Gesund­heit, Sicher­heit, Kom­mu­ni­ka­tion, Mobi­li­tät, Ener­gie und Umwelt. Wir sind krea­tiv, wir gestal­ten Tech­nik, wir ent­wer­fen Pro­dukte, wir ver­bes­sern Ver­fah­ren, wir eröff­nen neue Wege.

For­schungs­schwer­punkte am Fraun­ho­fer CSP sind die Zuver­läs­sig­keits­be­wer­tung von Modu­len und Mate­ria­lien unter Labor- und Ein­satz­be­din­gun­gen sowie die elek­tri­sche, opti­sche, mecha­ni­sche und mikro­struk­tu­relle Mate­rial- und Bau­teil­cha­rak­te­ri­sie­rung. Basie­rend auf dem Ver­ständ­nis von Aus­fall­me­cha­nis­men wer­den dadurch Mess­me­tho­den, Geräte und Fer­ti­gungs­pro­zesse für Kom­po­nen­ten und Mate­ria­lien mit erhöh­ter Zuver­läs­sig­keit ent­wi­ckelt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Fra­gen zu die­ser Stelle beant­wor­ten Ihnen gerne:

Frau Dr. Char­lotte Pfau, Tele­fon: 0345 5589-5127
Herr Dr. Chris­tian Hagen­dorf, Tele­fon: 0345 5589-5100

Bitte bewer­ben Sie sich aus­schließ­lich über unser Online­por­tal.